redC

Trotz der weitverbreiteten Nutzung von digitalen Datenräumen in Immobilientransaktionen bemängeln Investoren, Rechtsanwälte und Due Diligence Berater regelmäßig die fehlende Qualität der zur Prüfung der Investitionsobjekte zur Verfügung gestellten Dokumente und Informationen. Lücken, Inkonsistenzen aber auch unnötige Redundanzen führen zu erhöhtem Prüfungsaufwand, langwierigen Transaktionsprozessen und Kaufpreisanpassungen.

 

Laut einer Studie der REAG Real Estate Advisory Group unter 68 Immobilieninvestoren gaben 45% an, dass aufgrund schlechter Datenqualität in Transaktionsprozessen implizit oder explizit Kaufpreisabschläge von 5-10% möglich sind. Die Immobilienzeitung titelte daraufhin passender Weise in Bezug auf die Datenqualität in Immobilientransaktionen „Irgendwas fehlt immer“.


Ein allgemein akzeptierter Marktstandard für die Qualität von Immobiliendatenräumen, wie er von vielen Marktteilnehmern gefordert wird, fehlt bisher.


Eine Gruppe von sechs Initiatoren hat sich in der Gesellschaft zur Förderung der Qualität von Immobiliendatenräumen zusammengefunden, um mit der Entwicklung des Qualitätszeichens redC die Qualität von digitalen Datenräumen, die im Rahmen von Immobilientransaktionen eingesetzt werden, ganzheitlich zu definieren und nachhaltig zu verbessern.